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Fahrwerksservice
Profitieren Sie von unserem langjährigen erfolgreichen Racing Know-how auf Top-Niveau mit Einsatz hochwertiger Prüf- und Einstellausstattungen.
Kompletter Federelemente Auf- und Umbau mit Detailoptimierungen Ihrer Federelemente durch erfahrene Techniker, sowie Prüfungen der einwandfreien Funktionalität auf einem hochwertigen dynamischen Prüfstand mit Ausdruck zur Dokumentation der Performance.
Individuelle Beratung zur Einstellung und Anpassung der Federelemente für den jeweiligen Einsatzbereich.
Saison-Servicevertrag für Hobby-Racer sowie Wettbewerbsfahrer individuell nach Absprache möglich.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage
Kontakt:
Matthias Greiff
Telefon: +49 8036 30313 154
Telefax: +49 8036 303 102
Mobil: +49 151 14834661
E-Mail: suspension( at )alphatechnik.de
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Fakten zum Fahrwerk der S1000RR
Baujahr 2010 bis 2011
Gabel
| Dämpfer
|
Empfohlene Änderungen
Gabel
| Dämpfer
|
Baujahr 2012-2013
Gabel
| Dämpfer
|
Empfohlene Änderungen
Gabel
| Dämpfer
|
HP4
Achtung Ein elektronisches Fahrwerk kann nicht mehr als eine Bohrung freigeben und wieder schließen. Die einzige Differenz zur herkömmlichen Hardware besteht darin, dass es auch während der Fahrt regeln kann. |
Gabel
| Federbein
|
Empfohlene Änderungen
Gabel
| Dämpfer
|
Abstimmung von Original-Fahrwerken
Bei der Abstimmung der Originalkomponenten eines Sportmotorrades muss der Hersteller die Grätsche zwischen Straßenbetrieb solo oder mit Sozia und Gepäck, aber auch dem ambitionierten Rennstreckenbetrieb schaffen.
Und das für ein Fahrergewicht von 55-120kg.
Somit ist jede Einstellung mehr oder minder nur ein Kompromiss. Aber speziell für den sportlichen Einsatz auf der Landstraße oder den Hobbybereich auf der Rennstrecke ist diese Abstimmung nicht mehr ausreichend und ab hier wird´s dann gefährlich für Fahrer und Bike, da die Hardware den Belastungen nicht mehr gewachsen ist.
Die S1000RR im Einzelnen ist davon leider nicht ausgenommen. Auch nicht die neue HP4!
Die Hauptfedern sind geeignet für ein Fahrergewicht von 70-80kg inkl. Bekleidung und die Dämpfung bietet nur wenige Reserven für den Grenzbereich.
Natürlich denkt man sich: „Ich hab doch meine Einsteller an der Gabel und dem Federbein. Ich dreh einfach für die Rennstrecke weiter zu!“ Aber wer sagt, dass ein Rennstrecken-Bike hart abgestimmt sein muss?
Wenn man die Angelegenheit im Detail betrachtet, kann man verstehen warum ein Umbau der Komponenten Sinn macht und ein „Zudrehen“ mehr Probleme als Abhilfe schafft.
Grundsätzlich kann man die Stelleinheiten für Zug- und Druckstufe sowohl am Federbein wie auch in der Gabel wie folgt darstellen:
Wird nun das Ventil komplett geschlossen, bremst das Shimpaket jegliche Bewegung der Federung ab dem ersten Millimeter. Dies empfindet jeder Fahrer sofort an Handgelenken und Sitzfleisch als unkomfortabel oder jener, der es nicht besser weiß, als sportlich hart. Doch neben der Eliminierung des Komforts wird auch der Reifen bzw. Grip in Mitleidenschaft gezogen. Alles was der Dämpfer an Arbeit verweigert, muss nun der Reifen übernehmen.
Betrachtet man das Gegenteil und öffnet den Steller komplett, so wird zu wenig Feedback an den Fahrer geliefert; es fehlt das Vertrauen in das Motorrad und das Fahrverhalten wird instabil. Es empfiehlt sich also ein ausgewogenes Verhältnis zwischen freiem Fluss (Einstellung des Ventils) und der Abstimmung des Shimpakets herzustellen. Dabei spielen folgende Parameter eine tragende Rolle: Kolbenquerschnitte, Querschnitt des freien Flusses, Nadelkonus.
Der Hersteller ist bei der Abstimmung eines Serienfahrwerks aus Sicherheits- und Haftungsgründen bemüht den Einstellbereich für den Standard-Kunden nicht zu groß zu gestalten. Dies wird durch ein entsprechend „weiches“ Shimpaket erreicht und erklärt auch somit die fehlenden Reserven selbst bei vollständig geschlossenen Stellern.
Hier sollte also nachgelegt werden, damit man in den Genuss eines harmonisch arbeitenden Fahrwerkes kommt.


















