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13.06.11

Misano Rennen

Kategorie: World Superbike (WSBK)

Schwieriges Wochenende in Misano

Sonntag, 12. Juni 2011.

 

Wetter: Sonnig.

Temperatur: Luft: 24 – 25 °C, Strecke: 37 – 41 °C

Teilnehmende Fahrer: 22/21 von 13 Teams

Schnellste Runde Rennen 1: Carlos Checa (Althea Racing) 1:36.660 min

Schnellste Runde Rennen 2: Carlos Checa (Althea Racing) 1:36.520 min

 

Der Rennsonntag in Misano (ITA), wo die sechste Runde der FIM Superbike-Weltmeisterschaft 2011 ausgetragen wurde, endete für das Team BMW Motorrad Motorsport mit einem versöhnlichen fünften Rang von Werksfahrer Leon Haslam (GBR). Doch es war ein mehr als schwieriger Sonntag. In Lauf eins übernahm Leon in der ersten Runde die Führung und kämpfte danach vorn mit. Aber in der zehnte Runde stürzte er in Kurve drei nach einem massiven Highsider. Leon verletzte sich, trotzte im zweiten Lauf aber den Schmerzen. Dort ging er erneut früh in Führung und war Dritter, als das Rennen in der zehnten Runde wegen eines Unfalls unterbrochen wurde. Am Ende wurde er Fünfter.

 

Sein Teamkollege Troy Corser (AUS) war entschlossen, trotz der Verletzungen, die er sich bei seinem Sturz am Freitag zugezogen hatte, zu starten. Der Australier hat schwere Prellungen und eine angebrochene Rippe. Dennoch zeigte er in der gestrigen Superpole-Qualifikation eine starke Leistung und sicherte sich den sechsten Startplatz. Aber im heutigen ersten Rennen musste er nach fünf Runden an die Box zurückkehren. Er trat im zweiten Rennen nicht mehr an, um sich für das anstehende Rennwochenende im Motorland Aragón (ESP) zu schonen.

 

In der Fahrer-Weltmeisterschaft ist Leon Fünfter mit 106 Punkten, Troy ist 15. mit 49 Punkten. In der Herstellerwertung belegt BMW mit 138 Zählern den vierten Rang. BMW Motorrad gratuliert dem BMW Motorrad Italia SBK Team zu einem starken vierten Platz im zweiten Rennen. Pilot Ayrton Badovini verpasste das Podium um weniger als eine Zehntelsekunde. Der Sieger hieß in beiden Rennen Carlos Checa.

 

Das Team hatte an diesem Wochenende in seiner Box prominente Unterstützung: Bob-Weltmeister und Weltcupgesamtsieger Manuel Machata (GER) und seinen Anschieber Andreas Bredau (GER). Die beiden Motorradenthusiasten werden mit BMW S 1000 RRs zurück nach Deutschland fahren.

 

Leon Haslam:

Rennen 1: DNF / Schnellste Rennrunde: 1:37.428 min

Rennen 2: 5., Abstand zu P1: 00:09.714 min / Schnellste Rennrunde: 1:37.230 min

„Es war ziemlich schade, dass das zweite Rennen neu gestartet werden musste. Wir waren auf den härteren Reifen unterwegs um über die volle Distanz angreifen zu können. Ich habe mich wohl damit gefühlt. Leider wurde das Rennen gestoppt und die Rundenzahl verringert. Deshalb haben wir die weicheren Reifen aufgezogen, um mehr Haftung zu haben. Und das hat sich auf das Verhalten des Bikes ausgewirkt. Obwohl wir mehr Haftung hatten, konnten nicht zulegen. Ich hatte Schwierigkeiten mit dem Vorderrad und war des Öfteren kurz davor zu stürzen. Ich war froh, dass ich das Rennen beenden konnte. Der Sturz im ersten Rennen geht auf meine Kappe, ich habe zu sehr gepusht und hatte einen heftigen Highsider. Ich habe mir einen Zeh am rechten Fuß gebrochen und die Hand verletzt, aber es ist nichts Ernstes.“

 

Troy Corser:

Rennen 1: DNF / Schnellste Rennrunde: 1:38.390 min

Rennen 2: DNS

„Ich habe es versucht und bin ein paar Runden gefahren. Aber wegen der Prellung an meiner Hüfte konnte ich mich auf dem Bike nicht richtig bewegen. Gestern war es nicht so schlimm, aber eine Prellung kommt erst am zweiten Tag richtig durch. Es hätte keinen Sinn gemacht, weiterzufahren und zu riskieren, unnötig einen Unfall zu verursachen oder erneut zu stürzen. Aber was das kommende Rennwochenende in Aragón angeht, bin ich sehr zuversichtlich. Die Schwellung an meiner Hüfte ist schon vollkommen zurückgegangen, und ich denke, dass es mir nach fast einer Woche Pause wieder gut geht.”

 

Bernhard Gobmeier (BMW Motorrad Motorsport Direktor):

„Es war insgesamt ein sehr schwieriges Wochenende. Wir waren während der Trainings und der Superpole relativ gut unterwegs. Im ersten Rennen konnte Troy aufgrund seiner Verletzungen das Tempo relativ schlecht mitgehen. Deshalb haben wir ihn hereingeholt. Leon hatte einen sehr unglücklichen Highsider, bei dem er genau auf seine alten Verletzungen aus Monza gestürzt ist. Er war dadurch natürlich gehandikapt, aber er hat im zweiten Rennen wirklich sein  Bestes gegeben. Von daher ist der fünfte Platz versöhnlich für uns, auch wenn man das Ergebnis von Ayrton Badovini betrachtet, der das Podium um Haaresbreite verpasst hat. An diesem Wochenende haben alle BMW Fahrer ein absolutes Engagement und einen Biss an den Tag gelegt, wie man es sich nur wünschen kann. Nun reisen wir nach Aragón und hoffen dort auf ein besseres Wochenende.“



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