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14.06.11

Highsider Wochenende

Kategorie: Superstock

Am Wochenende fuhr das Team Garnier alpha Racing zum 3. Lauf der Saison nach Misano, San Marino. Die schöne Rennstrecke in der Nähe des Meeres war absolutes Neuland für Markus Reiterberger.

Nach einem gelungenen Start in das erste freie Training, war Markus etwas unzufrieden mit der Abstimmung des Fahrwerks. Das Fahrwerk war noch auf die Slickreifen der IDM vom Nürgurgring abgestimmt, aber da die Fahrer im Superstock Cup die Normalen ST2 Pirelli Reifen fahren musste das Setup abgeändert werden.

Nach 2 Highsidern, ein Highsider ist ein Sturz beim Motorradfahren, bei dem sich das Motorrad zur kurvenäußeren Seite überschlägt. Er entsteht, wenn ein Motorrad in Schräglage nach einer Rutschphase wieder Grip bekommt und sich dadurch ruckartig aufrichtet., im Qualifying und einem Sturz über das Vorderrad, reichte es Markus nur für einen 17. Platz.
Das zweite Qualifying am Samstagnachmittag ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Während des gesamten Qualifyings hat es nur geregnet und somit war eine Verbesserung der Platzierung nicht möglich. Markus nutzte es als zusätzliches Training, um zusammen mit seinem Team das Fahrwerk richtig abzustimmen.
Mit neuem Setup für die Traktionskontrolle war Markus zuversichtlich, dass wenn auch das Fahrwerk passt, ein Platz unter den ersten 10 machbar ist.

Doch unverhofft kommt oft.

Nach einem super Start, schob Markus sich auf den 10. Platz vor. Unglücklicherweise stürzte ein Fahrer vor ihm und das Motorrad rutschte direkt auf seine Linie. Markus war eingeklemmt und fiel somit wieder auf den 17. Platz zurück. Der Fahrer unmittelbar vor ihm war zwar auf den Geraden und beim Anbremsen stark, doch in den Kurven sehr langsam. Das machte es war schwer vorbei zu kommen. Nach ein paar sehr guten Runden schob sich Reiti auf den 15. Platz vor. Durch einen schweren Rutscher des Hinterrades mit anschließendem Highsider, wurde Markus aus dem Sitz gehoben und lag mehr schlecht als recht auf dem Motorrad. Doch er fing sich wieder, holperte durch das Kiesbett zurück auf die Piste. Aufgrund eines heftigen Sturzes im vorderen Feld wurde das Rennen unterbrochen, zu der Zeit lag Markus auf Platz 19.
In den verbleibenden 4 Runden, war kaum noch etwas zu holen. Markus fuhr als 17. über die Ziellinie.
Beau Beaton belegte Rang 20 und Randy Pagaud holte den 25. Platz.

Rückblickend gesehen war das Rennwochenende an Pfingsten unbefriedigend, doch das Team blickt zuversichtlich auf das Rennen kommendes Wochenende in Aragon, Spanien.



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