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31.07.11

Silverstone – Rennen

Kategorie: World Superbike (WSBK)

Sonntag, 31. Juli 2011.

Wetter: Wechselnd wolkig.
Temperatur: Luft: 18 – 23 °C, Strecke: 23 – 38 °C
Teilnehmende Fahrer: 21 von 12 Teams
Schnellste Runde Rennen 1: Carlos Checa (Althea Racing) 2:06.045 min
Schnellste Runde Rennen 2: Max Biaggi (Aprilia Alitalia Racing) 2:05.525 min
 
Team BMW Motorrad Motorsport verabschiedet sich mit einem gemischten Ergebnis in die Sommerpause: Werksfahrer Leon Haslam (GBR) sicherte der Mannschaft beim neunten Rennwochenende der Saison 2011 in Silverstone (GBR) ein weiteres Top-Fünf-Resultat, das Team musste jedoch auch einen technischen Ausfall auf Troy Corsers (AUS) Seite hinnehmen. In der Fahrerwertung liegt Leon mit 158 Punkten weiterhin auf dem fünften Rang, Troy ist mit 62 Punkten auf Position 15. In der Herstellerwertung liegt BMW mit 194 Punkten auf dem vierten Rang.
 
Erneut waren zwei BMW S 1000 RR Fahrer erfolgreich im FIM Superstock 1000 Cup unterwegs: BMW Motorrad Italia Superstock Team Fahrer Lorenzo Zanetti (ITA) feierte mit seinem zweiten Platz eine weitere Podiumsplatzierung. Der Siebzehnjährige Markus Reiterberger (GER) vom Garnier Alpha Racing Team sicherte BMW mit seinem sechsten Rang ein weiteres Top-Ten-Ergebnis.
 
BMW Motorrad Motorsport gratuliert Erwan Nigon (FRA), Sébastien Gimbert (FRA) und Damien Cudlin (GBR) vom Team BMW Motorrad France zum vierten Platz beim Debüt desTeams beim prestigeträchtigen Acht-Stunden-Rennen von Suzuka. Die Mannschaft hat mit noch zwei ausstehenden Rennwochenenden die Gesamtführung in der Langstrecken-Weltmeisterschaft übernommen.
 
Leon Haslam:
Rennen 1: 4., Abstand zu P1: 00:07.116 min / Schnellste Rennrunde: 2:06.417 min
Rennen 2: 8., Abstand zu P1: 00:11.496 min / Schnellste Rennrunde: 2:06.328 min
„Ich war im ersten Rennen gut beim Start und konnte frühzeitig mit der Top-Gruppe mitfahren. Ich habe hart für eine Podiumsplatzierung gepusht, und ich habe hart gekämpft, um am Ende des Rennens Marco Melandri einzuholen. Leider konnte ich ihn nicht mehr überholen. Meine Rundenzeiten waren gut, und ich habe das Podium nur knapp verpasst. Im zweiten Rennen hatte ich Schwierigkeiten mit dem Motorrad. Ich habe meinen Fahrstil entsprechend angepasst. Leider konnte ich erst spät im Rennen konstant guten Rundenzeiten fahren – die Top-Gruppe war bis dahin leider weg. Ich werde in der Sommerpause einige Zeit zu Hause in Italien verbringen und mich im Gym auf die nächsten Rennen vorbereiten.“
 
Troy Corser:
Rennen 1: 9., Abstand zu P1: 00:25.491 min / Schnellste Rennrunde: 2:06.979 min
Rennen 2: DNF / Schnellste Rennrunde: 2:07.099 min
„Im ersten Rennen hatte ich einen guten Start. In der ersten Kurve hatte ich eine kleine Berührung mit einem anderen Fahrer, die mich etwas Zeit gekostet hat. Um ehrlich zu sein, hatte ich Glück, nicht zu stürzen. Ich habe hart gekämpft und konnte mich an die Spitze der Gruppe setzen. Ich fühlte mich gut auf dem Bike, mit dem Rennverlauf ließ jedoch leider das Gripniveau des Hinterreifens nach. Ich tat mein Bestes, um Herr der Lage zu bleiben und fuhr das Rennen bestmöglich nach Hause. Im zweiten Lauf hatte ich ein technisches Problem, und ich musste das Motorrad frühzeitig abstellen. Wir wissen nicht genau, warum das Problem auftauchte – es ist etwas bizarr, denn wir haben nicht viel verändert zwischen den Rennen. Die Veränderungen schienen das Paket zu verbessern, leider konnten wir nicht davon profitieren.“
 
Bernhard Gobmeier (BMW Motorrad Motorsport Direktor):
„Wir verlassen Silverstone mit gemischten Gefühlen. Im ersten Rennen waren Leons Rundenzeiten durchaus für ein Podium gut gewesen, nach dem zweiten Rennen  beklagte er sich über Chattering, das ihm leider nicht erlaubte, Top-Rundenzeiten zu fahren. Troy hingegen hat sich im ersten Rennen mit einer guten Leistung nach seiner  Verletzung zurückgemeldet – mit ihm ist wieder zu rechnen. Im zweiten Lauf hat er das Motorrad vorzeitig abgestellt, weil er technische Schwierigkeiten hatte. Wir müssen  analysieren, wo das Problem im Detail liegt. Die gesamte Mannschaft in Stephanskirchen, München und an der Rennstrecke hat in den vergangenen Monaten hart  gearbeitet. Jeder hat sich nun ein paar Tage frei verdient, bevor wir bei unserem Heimrennen am Nürburgring wieder angreifen werden.“



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