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Sporthistorie
Seit 1996 ist alpha Technik im Rennsport aktiv.
Geschäftsführer Josef Meier (li.) und Josef Hofmann (re.), erzielten als Teamleiter Erfolge die in die Geschichte des nationalen und internationalen Rennsports eingegangen sind.
1996
Das Geburtsjahr für alpha Technik im Motorradrennsport
Die beiden Geschäftsführer und Teammanager, Josef Hofmann und Josef Meier starteten mit der Unterstützung von SUZUKI in der Pro Superbike - Serie. Mit Michael Rudroff als erfahrener Pilot auf einer Suzuki GSX-R 750 wird um Punkte und Platzierungen gekämpft.
1997
2. Jahr in der PRO SUPERBIKE
Mit den Erfahrungen aus der vorhergenden Saison und mit der weiterhin engagierten Unterstützung von SUZUKI Deutschland, wird ein Platz in der Pro Superbike unter den ersten fünf angepeilt. Ein Trainingssturz Rudroffs, mit seiner Suzuki GSX-R 750 in Colmar-Berg, Luxenburg, durchkreutzte die Saison-Pläne.
Gute Einzelergebnisse sind letzendlich das Resultat.
1998
PRO SUPERBIKE
Nach der Ankündigung Rudroffs, den Helm an den Nagel zu hängen, suchte alpha Technik zusammen mit SUZUKI Deutschland nach einem neuen Fahrer für die Saison für die Pro Superbike-Serie. Kurzfristig wurde der Spanier Ruben Xaus engagiert. Recht schnell hatte sich der Spanier auf die 165 PS starke Suzuki GSX-R 750 eingestellt. Welches Potential in Maschine und Fahrer steckten, zeigte ein zweiter Platz am Pannonia-Ring und ein erstklassiges Abschlussrennen in Hockenheim.
SUPERSPORT 600
Erstmals tritt das Team alpha Technik auch in der Klasse Supersport 600 an. Der Pilot Markus Barth gehörte mit seiner 125 PS starken Suzuki GSX-R 600 zu den Favoriten für diese Saison. Gehandikapt durch einige Stürze gelang ihm dennoch ein guter 6. Gesamtrang.
MuZ 660 Cup
Ebenfalls unter der Flagge des alpha Technik fährt der Regensburger Paul Maria Listl im MuZ 660 Cup. Er gewinnt am Ende den Cup überlegen.
1999
6 Fahrer unter alpha Technik Flagge
PRO SUPERBIKE
Neben dem etablierten SUZUKI Superbike Team mit Fahrer Giovanni Bussei auf einer SUZUKI GSX-R 750 gibt es erstmals auch eine YAMAHA-Superbike Abteilung, mit Fahrer Brian Morrison auf einer YAMAHA R7.
Kurzfristig entschied sich auch Micheal Rudroff noch eine Saison bei der PRO SUPERBIKE Serie teilzunehmen. Das Motorrad: eine SUZUKI TL 1000 R.
SUPERSPORT 600
Das in den vergangenen Jahren angeeignete Know How in Sachen Einspritzung und Zündung, welches in der Motorrad Rennszene sicherlich führend war, ließen die Teamchefs Josef Hofmann und Josef Meier optimistisch in die Saison '99 blicken.
In der Klasse SUPERSPORT 600 tritt man mit den Piloten Barth und Oelschläger auf einer SUZUKI GSX-R 600 bei der deutschen Meisterschaft an. Beide Fahrer dominieren die Klasse fast nach belieben und teilen sich Siege bzw. Podiumsplätze untereinander. Am Ende der Saison wird Barth deutscher Meister und Oelschläger Vize-Meister.
MuZ 660 Cup
Ebenfalls wieder am Start: Paul Maria List im MuZ Cup. Sturzpech vereiteln die erfolgreiche Titelverteidigung, am Ende winkt der Vizemeistertitel.
2000
Einstieg in die Supberbike- / Supersport-Weltmeisterschaft
SUPERBIKE WM
Im Milleniumjahr startet das alpha Technik Team erstmalig bei einer Internationalen Rennserie: Supersport- & Superbike Weltmeisterschaft!
Die Fahrer waren wie schon im Vorjahr bei der deutschen PRO SUPERBIKE wieder Markus Barth und Jürgen Oelschläger. In der stark umkämpften Königsklasse konnten die beiden jedoch nicht um Siege mitkämpfen.
SUPERSPORT WM
alpha Technik integrierte neben dem Superbike-WM Team auch das Supersport Team mit den Fahrern Jörg Teuchert und Christian Kellner sowie Teamchef Udo Mark.
Yamaha belieferte das Team mit dem nötigen Material. Mit den Piloten Kellner & Teuchert gehörte das Team zu den Top-Aspiranten auf den Weltmeisterschaftstitel.
Die Saison war geprägt von vielen Höhepunkten und auch Niederlagen, welche das Team zu verkraften hatte. So stürzten zum Beispiel beim vorletzten Rennen in Oschersleben beide Teamfahrer auf Platz eins und zwei liegend in der letzten Kurve aus dem Rennen. Beim Finalrennen im englischen Brands Hatch in einem dramatischen Herzschlagfinale sicherte sich Jörg Teuchert am Ende den Weltmeistertitel. Undankbarer vierter in der Gesamtwertung wurde der Waginger Teamfahrer Christian Kellner nur wenige Punkte hinter seinem Teamkollegen und Weltmeister Jörg Teuchert.
2001
alpha Technik mit Honda in der SUPERSPORT WM
SUPERSPORT WM
Nach den Erfolgen im Jahr 2000 nahm YAMAHA Deutschland das SUPERSPORT Team wieder in die eigenen Hände und versuchte noch mehrere Jahren den Erfolg zu wiederholen.
Der Weltmeistertitel von Jörg Teuchert blieb bis dato der letzte Weltmeistertitel eines Deutschen Rennfahrers.
alpha Technik entschloss sich, ein Angebot von Honda Europa anzunehmen, ein SUPERSPORT WM Team mit Honda Motorrädern zu betreiben. Als Fahrer wurden der Australier Adam Fergusson und Markus Barth auserwählt.
Adam Fergusson verletzte sich bei einem Vorsaison-Test schwer, so das er beim Saisonauftaktrennen in Valencia nicht antreten konnte. Er wurde für dieses eine Rennen vom jungen Alex Gobert ersetzt. Bereits beim zweiten Lauf im australischen Philip Island war Adam wieder fit und belegte beim Regenrennen Platz zwei. Bei dem darauffolgenden Rennen hatte Adam wie sein Teamkollege Markus Probleme, ihr Potential aufzuzeigen.
Dennoch wurden weitere Podestplätze erzielt.
2002
Rückkehr in die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft
IDM Supersport
Das Team um alpha Technik kehrt mit HONDA zurück in die Deutsche Meisterschaft. Die beiden Piloten Tobias Kirmeier & Jürgen Oelschläger starten in der Klasse Supersport 600. Das Nachwuchstalent Tobias Kirmeier überzeugte das Team mit zwei hervorragenden 4. Platzierungen in dieser Saison. Jürgen Oelschläger holte sich in Salzburg den ersten Platz und heulte vor Freude in seinen Helm, trocknete seine Tränen und umarmte Tuner Thomas Franz. 10 km entfernt wohnte der Lokalmatador, in Salzburg wurde er mit dem Rennbazillus infiziert. Ein schöneres Geschenk hätte Oelschläger seinen Chefs Sepp Hofmann und Sepp Meier kaum machen können. Denn im Fahrerlager hatten die bayerischen Motorradhändler groß aufgetischt, um das zehnjährige Firmenjubiläum zu feiern.
Mit Gesamtplatz vier von Oelschläger und Platz neun von Kirmeier hat das Team die gesteckten Saisonziele erreicht.
2003
mit Aufwind in der IDM
IDM SUPERBIKE
Das alpha Technik-Team HONDA setzte auch in der Saison 2003 Maßstäbe in der IDM.
Das Team tritt in der Klasse SUPERSPORT 600 und in der Klasse SUPERBIKE an.
Michael Schulten wurde ins das Team der Bayern geholt und soll auf einer Honda CBR 900 RR für Achtungserfolge sorgen. Ebenfalls am Start in der Königsklasse, Jürgen Oelschläger. Beide mischten das Feld gehörig auf und konnten am Ende der Saison Platz 3 (Schulten) und Platz 5 (Oelschläger) für sich verbuchen.
IDM Supersport
Der amtierende SUPERSPORT 600 Meister, Michael Schulten startete auch in der 600er Klasse auf der neuen CBR 600 RR um seinen Titel als zu verteidigen. An seiner Seite trat ebenfalls der Nachwuchsfahrer Tobias Kirmeier an. Auch in der SUPERSPORT 600 Klasse sorgten die alpha Technik Fahrer für viel Wirbel.
Am Ende konnte Michael Schulten seinen Titel verteidigen, und bescherte HONDA den ersten Titel seit vielen Jahren. Tobia Kirmeir sicherte sich zu Saisonende einen respektablen sechsten Gesamtplatz.
2004
zweifacher Meister
IDM SUPERBIKE
Auch in der Saison 2004 setzte das Team von alpha Technik-HONDA wieder Maßstäbe in der IDM. Michael Schulten erreichte mit dem Team aus Bayern auf einer Honda CBR 1000 RR den ersten Rang der Klasse Superbike. Teamkollege Jürgen Oelschläger wurde 4. in der Gesamtwertung.
IDM Supersport
Der Belgische Pilot Werner Daemen wird mit zwei Laufsiegen Deutscher Meister der Klasse Supersport. Sein Teamkollege Tobias Kirmeier wurde 4. in der Gesamtwertung.
Superbike und Supersport Meistertitel sind das Ergebnis einer harmonischen Zusammenarbeit von Fahrern und Team.
Das Team alpha Technik van Zon Honda Racing gewinnt auch die Superbike-Markenwertung für die Motorradmarke Honda.
2005
5 Fahrer, 2 Podiumsplätze am Ende, 1 Doppelstarter
IDM SUPERBIKE
Im Jahr 2005 war das alpha Technik-Team HONDA mit insgesamt 3 Piloten in der IDM SUPERBIKE stark vertreten. Nach dreijähriger Rennsportpause gibt Ralf Waldmann sein Comeback im Team von alpha Technik van Zon. Der zweifache Vizeweltmeister in der 250 ccm Klasse wird von allen Fachmedien als der Superstar der Saison 2005 in IDM-SUPERBIKE-Klasse gehandelt. Tatsächlich ist Ralf Waldmann der populärste und erfolgreichste deutsche aktive Motorrad-Rennfahrer. Er trifft in der IDM auf starke Konkurenz, allen voran der amtierende Meister und Teamkollege Michael Schulten. Werner Daemen, amtierender Supersport 600 Meister aus 2004, will den SUPERSPORT-Titel verteidigen, stellt aber gleichzeitig die Weichen für den Umstieg in höchste deutsche Motorsportkklasse und startet sowohl in der IDM SUPERSPORT 600 als auch in der IDM SUPERBIKE.
Am Ende wird Michael Schulten Gesamt-Dritter, "Waldi" verfehlt nur knapp die Top-Ten und Werner Daemen legt mit seinem 16. Gesamtrang den Grundstein für weitere Erfolge.
IDM Supersport
Auch in dieser Klasse sind drei Piloten des alpha Technik van Zon Honda Teams am Start, Werner Daemen sogar als Doppelstarter in Supersport und Superbike. Neben Werner Daemen und Arne Tode ist auch Jesco Günther in den Teamfarben auf der Strecke.
Werner kann seinen Titel leider nicht verteidigen und wird Achter, aber Arne Tode kann in seinem ersten Jahr für das Team den dritten Gesamtrang sichern. Jesco beendet die Saison als Sechster.
2006
eine Rennlady im Team, Meister und Vizemeister bei den Supersportlern
IDM SUPERBIKE
In der Saison 2006 war das alpha Technik van Zon Honda-Team in der Klasse Superbike mit Michael Schulten und Werner Daemen vertreten. Ebenfalls unter der alpha Technik-Flagge unterwegs, war Nina Prinz, die einzige Dame in der IDM-Superbike. Trotz zahlreicher Ausfälle während der Saison kam Schulten am Ende auf den 4. Gesamtplatz. Teamkollege Werner Daemen schlug sich in seinem ersten Superbike-Jahr wacker, und konnte einige Podiumsplätze für sich verbuchen. Am Ende Gesamtrang 8 für den Belgier. Nina Prinz´s Saison in der höchsten Klasse der IDM war wegen Sponsoren-Probleme zeitweise unterbrochen, und konnte deshalb nur selten Ihr Potential auf der Rennstrecke zeigen.
IDM Supersport
In der Klasse der IDM Supersport waren wie schon 2005 Arne Tode und Jesco Günther für alpha Technik am Start. Arne Tode startete mit voller Punktzahl in die Saison 2006, und daran sollte sich auch im Lauf der Saison nichts ändern. Bereits vor Ablauf der Saison konnte sich Arne den Meistertitel sichern. Das zweite schnelle Pferd im alpha-Stall, Jesco Günther, kam nach einer grandiosen Saison auf Platz 3. Er musste sich mit lediglich 10 Zählern Rückstand auf den Zweitplatzierten geschlagen geben.
2007
viele Podiumsplätze, am Ende Gesamtrang 2 für "KBA"
IDM SUPERBIKE
In der stärksten IDM-Klasse, den Superbikes, gingen 2007 der Norweger Kai-Børre Andersen und der Belgier Werner Daemen an den Start.
Beide Fahrer starteten mit großen Ambitionen in die Rennsaison 2007. Werner Daemen, der sich bereits im vorigen Jahr in der SUPERBIKE-Klasse etablieren konnte, machte sich auf um zahlreiche Podiums-Plätze zu erkämpfen und wurde nicht enttäuscht. Mit einem tollen 5. Platz in der Gesamtwertung zeigte er, dass er zu den besten Fahrern im Feld gehört.
Ebenfalls ein Auge auf die ersten Plätze geworfen hatte der Neuzugang Kai-Børre Andersen. Er kam aus der Superbike-WM und sorgte gleich im ersten Rennen für Furore. Der „ewige Zweite“ konnte zwar in der gesamten Saison keinen Sieg erringen, sicherte sich jedoch mit immer konstanten Rennen den zweiten Gesamtplatz.
2008
Vorbereitung des Umstiegs auf die internationale Bühne
Im Rennsport-Jahr 2008 stellte alpha Technik kein Team in der IDM-Rennserie. Trotzdem beteiligt sich alpha Technik aktiv am Rennsport, z.B. in Form des Pirelli Reifendienstes oder des Bitubo Race Service. Beide Einrichtungen betreuten während der kompletten Saison 2008 die Starter im Fahrerlager.
Ein großes Projekt wirft seine Schatten voraus - der Einstieg von BMW Motorrad Motorsport mit der komplett neuentwickelten S1000RR in die Superbike Weltmeisterschaft.
In enger Kooperation mit BMW Motorrad Motorsport wird eine komplette Infrastruktur neu installiert. Mit der Durchführung des Rennbetriebes beauftragt, wird ein neues Unternehmen, die alpha Racing GmbH & Co KG ins Leben gerufen. Bereits im Oktober 2007 beginnt der Neubau des alpha Racing Competence Centers ganz in de Nähe von alpha Technik. Bereits im April 2008 ist die erste Halle bezugsfertig, das Team nimmt langsam konkrete Formen an und nimmt die Aufgabe konkret in Angriff.
2009
4 Piloten auf der brandneuen BMW S1000RR
IDM SUPERBIKE
In der Rennsaison 2009 ist alpha Technik wieder aktiv in der IDM. Mit 4 Piloten auf der brandneuen S1000RR geht ein komplett neu formiertes Team in der Klasse IDM SUPERBIKE an den Start.
Werner Daemen, seit einigen Jahren Stammpilot von alpha Technik, und Julian Mazuecos, bereits in der Endurance Weltmeisterschaft erfolgreich, werden in der IDM SUPERBIKE um den Titel kämpfen.
Mit dabei sind auch die beiden Nachwuchsfahrer Filip Altendorfer, dem letztjährigen Gewinner des Yamaha R6-Dunlop-Cups, und Toni Wirsing, nach dem Umstieg aus der IDM 125 und einem Zwischenengagement in der 250er Weltmeisterschaft Ihre Premierensaison auf einem Superbike absolvieren.














































