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Sporthistorie

Seit 1996 ist alpha Technik im Rennsport aktiv.

Geschäftsführer Josef Meier (li.) und Josef Hofmann (re.), erzielten als Teamleiter Erfolge die in die Geschichte des nationalen und internationalen Rennsports eingegangen sind.

1996

Das Geburtsjahr für alpha Technik im Motorradrennsport
        
Die beiden Geschäftsführer und Teammanager, Josef Hofmann und Josef Meier starteten mit der Unterstützung von SUZUKI in der Pro Superbike - Serie. Mit Michael Rudroff als erfahrener Pilot auf einer Suzuki GSX-R 750 wird um Punkte und Platzierungen gekämpft.
   

1997

2. Jahr in der PRO SUPERBIKE

    
Mit den Erfahrungen aus der vorhergenden Saison und mit der weiterhin engagierten Unterstützung von SUZUKI Deutschland, wird ein Platz in der Pro Superbike unter den ersten fünf angepeilt. Ein Trainingssturz Rudroffs, mit seiner Suzuki GSX-R 750 in Colmar-Berg, Luxenburg, durchkreutzte die Saison-Pläne.
Gute Einzelergebnisse sind letzendlich das Resultat.

1998

PRO SUPERBIKE    
Nach der Ankündigung Rudroffs, den Helm an den Nagel zu hängen, suchte alpha Technik zusammen mit SUZUKI Deutschland nach einem neuen Fahrer für die Saison für die Pro Superbike-Serie. Kurzfristig wurde der Spanier Ruben Xaus engagiert. Recht schnell hatte sich der Spanier auf die 165 PS starke Suzuki GSX-R 750 eingestellt. Welches Potential in Maschine und Fahrer steckten, zeigte ein zweiter Platz am Pannonia-Ring und ein erstklassiges Abschlussrennen in Hockenheim.

SUPERSPORT 600 
Erstmals tritt das Team alpha Technik auch in der Klasse Supersport 600 an. Der Pilot Markus Barth gehörte mit seiner 125 PS starken Suzuki GSX-R 600 zu den Favoriten für diese Saison. Gehandikapt durch einige Stürze gelang ihm dennoch ein guter 6. Gesamtrang.
   
MuZ 660 Cup      
Ebenfalls unter der Flagge des alpha Technik fährt der Regensburger Paul Maria Listl im MuZ 660 Cup. Er gewinnt am Ende den Cup überlegen.

1999

6 Fahrer unter alpha Technik Flagge
        
PRO SUPERBIKE
Neben dem etablierten SUZUKI Superbike Team mit Fahrer Giovanni Bussei auf einer SUZUKI GSX-R 750 gibt es erstmals auch eine YAMAHA-Superbike Abteilung, mit Fahrer Brian Morrison auf einer YAMAHA R7.
Kurzfristig entschied sich auch Micheal Rudroff noch eine Saison bei der PRO SUPERBIKE Serie teilzunehmen. Das Motorrad: eine SUZUKI TL 1000 R.
   
SUPERSPORT 600
     
Das in den vergangenen Jahren angeeignete Know How in Sachen Einspritzung und Zündung, welches in der Motorrad Rennszene sicherlich führend war, ließen die Teamchefs Josef Hofmann und Josef Meier optimistisch in die Saison '99 blicken.
In der Klasse SUPERSPORT 600 tritt man mit den Piloten Barth und Oelschläger auf einer SUZUKI GSX-R 600 bei der deutschen Meisterschaft an. Beide Fahrer dominieren die Klasse fast nach belieben und teilen sich Siege bzw. Podiumsplätze untereinander. Am Ende der Saison wird Barth deutscher Meister und Oelschläger Vize-Meister.

MuZ 660 Cup
Ebenfalls wieder am Start: Paul Maria List im MuZ Cup. Sturzpech vereiteln die erfolgreiche Titelverteidigung, am Ende winkt der Vizemeistertitel.

2000

Einstieg in die Supberbike- / Supersport-Weltmeisterschaft
        
SUPERBIKE WM

Im Milleniumjahr startet das alpha Technik Team erstmalig bei einer Internationalen Rennserie: Supersport- & Superbike Weltmeisterschaft!
Die Fahrer waren wie schon im Vorjahr bei der deutschen PRO SUPERBIKE wieder Markus Barth und Jürgen Oelschläger. In der stark umkämpften Königsklasse konnten die beiden jedoch nicht um Siege mitkämpfen.
 
SUPERSPORT WM

alpha Technik integrierte neben dem Superbike-WM Team auch das Supersport Team mit den Fahrern Jörg Teuchert und Christian Kellner sowie Teamchef Udo Mark.
Yamaha belieferte das Team mit dem nötigen Material. Mit den Piloten Kellner & Teuchert gehörte das Team zu den Top-Aspiranten auf den Weltmeisterschaftstitel.
Die Saison war geprägt von vielen Höhepunkten und auch Niederlagen, welche das Team zu verkraften hatte. So stürzten zum Beispiel beim vorletzten Rennen in Oschersleben beide Teamfahrer auf Platz eins und zwei liegend in der letzten Kurve aus dem Rennen. Beim Finalrennen im englischen Brands Hatch in einem dramatischen Herzschlagfinale sicherte sich Jörg Teuchert am Ende den Weltmeistertitel. Undankbarer vierter in der Gesamtwertung wurde der Waginger Teamfahrer Christian Kellner nur wenige Punkte hinter seinem Teamkollegen und Weltmeister Jörg Teuchert.

2001

alpha Technik mit Honda in der SUPERSPORT WM
        
SUPERSPORT WM

Nach den Erfolgen im Jahr 2000 nahm YAMAHA Deutschland das SUPERSPORT Team wieder in die eigenen Hände und versuchte noch mehrere Jahren den Erfolg zu wiederholen.
Der Weltmeistertitel von Jörg Teuchert blieb bis dato der letzte Weltmeistertitel eines Deutschen Rennfahrers.

alpha Technik entschloss sich, ein Angebot von Honda Europa anzunehmen, ein SUPERSPORT WM Team mit Honda Motorrädern zu betreiben. Als Fahrer wurden der Australier Adam Fergusson und Markus Barth auserwählt.
Adam Fergusson verletzte sich bei einem Vorsaison-Test schwer, so das er beim Saisonauftaktrennen in Valencia nicht antreten konnte. Er wurde für dieses eine Rennen vom jungen Alex Gobert ersetzt. Bereits beim zweiten Lauf im australischen Philip Island war Adam wieder fit und belegte beim Regenrennen Platz zwei. Bei dem darauffolgenden Rennen hatte Adam wie sein Teamkollege Markus Probleme, ihr Potential aufzuzeigen.
Dennoch wurden weitere Podestplätze erzielt.

 

2002

Rückkehr in die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft
        
IDM Supersport
Das Team um alpha Technik kehrt mit HONDA zurück in die Deutsche Meisterschaft. Die beiden Piloten Tobias Kirmeier & Jürgen Oelschläger starten in der Klasse Supersport 600. Das Nachwuchstalent Tobias Kirmeier überzeugte das Team mit zwei hervorragenden 4. Platzierungen in dieser Saison. Jürgen Oelschläger holte sich in Salzburg den ersten Platz und heulte vor Freude in seinen Helm, trocknete seine Tränen und umarmte Tuner Thomas Franz. 10 km entfernt wohnte der Lokalmatador, in Salzburg wurde er mit dem Rennbazillus infiziert. Ein schöneres Geschenk hätte Oelschläger seinen Chefs Sepp Hofmann und Sepp Meier kaum machen können. Denn im Fahrerlager hatten die bayerischen Motorradhändler groß aufgetischt, um das zehnjährige Firmenjubiläum zu feiern.
Mit Gesamtplatz vier von Oelschläger und Platz neun von Kirmeier hat das Team die gesteckten Saisonziele erreicht.

2003

mit Aufwind in der IDM
       
IDM SUPERBIKE
Das alpha Technik-Team HONDA setzte auch in der Saison 2003 Maßstäbe in der IDM.
Das Team tritt in der Klasse SUPERSPORT 600 und in der Klasse SUPERBIKE an.
Michael Schulten wurde ins das Team der Bayern geholt und soll auf einer Honda CBR 900 RR für Achtungserfolge sorgen. Ebenfalls am Start in der Königsklasse, Jürgen Oelschläger. Beide mischten das Feld gehörig auf und konnten am Ende der Saison Platz 3 (Schulten) und Platz 5 (Oelschläger) für sich verbuchen.
     
IDM Supersport
       
Der amtierende SUPERSPORT 600 Meister, Michael Schulten startete auch in der 600er Klasse auf der neuen CBR 600 RR um seinen Titel als zu verteidigen. An seiner Seite trat ebenfalls der Nachwuchsfahrer Tobias Kirmeier an. Auch in der SUPERSPORT 600 Klasse sorgten die alpha Technik Fahrer für viel Wirbel.
Am Ende konnte Michael Schulten seinen Titel verteidigen, und bescherte HONDA den ersten Titel seit vielen Jahren. Tobia Kirmeir sicherte sich zu Saisonende einen respektablen sechsten Gesamtplatz.

2004

zweifacher Meister
       
IDM SUPERBIKE

Auch in der Saison 2004 setzte das Team von alpha Technik-HONDA wieder Maßstäbe in der IDM. Michael Schulten erreichte mit dem Team aus Bayern auf einer Honda CBR 1000 RR den ersten Rang der Klasse Superbike. Teamkollege Jürgen Oelschläger wurde 4. in der Gesamtwertung.

 

IDM Supersport

Der Belgische Pilot Werner Daemen wird mit zwei Laufsiegen Deutscher Meister der Klasse Supersport. Sein Teamkollege Tobias Kirmeier wurde 4. in der Gesamtwertung.

 

 

Superbike und Supersport Meistertitel sind das Ergebnis einer harmonischen Zusammenarbeit von Fahrern und Team.

Das Team alpha Technik van Zon Honda Racing gewinnt auch die Superbike-Markenwertung für die Motorradmarke Honda.

2005

5 Fahrer, 2 Podiumsplätze am Ende, 1 Doppelstarter
       
IDM SUPERBIKE

Im Jahr 2005 war das alpha Technik-Team HONDA mit insgesamt 3 Piloten in der IDM SUPERBIKE stark vertreten. Nach dreijähriger Rennsportpause gibt Ralf Waldmann sein Comeback im Team von alpha Technik van Zon. Der zweifache Vizeweltmeister in der 250 ccm Klasse wird von allen Fachmedien als der Superstar der Saison 2005 in IDM-SUPERBIKE-Klasse gehandelt. Tatsächlich ist Ralf Waldmann der populärste und erfolgreichste deutsche aktive Motorrad-Rennfahrer. Er trifft in der IDM auf starke Konkurenz, allen voran der amtierende Meister und Teamkollege Michael Schulten. Werner Daemen, amtierender Supersport 600 Meister aus 2004, will den SUPERSPORT-Titel verteidigen, stellt aber gleichzeitig die Weichen für den Umstieg in höchste deutsche Motorsportkklasse und startet sowohl in der IDM SUPERSPORT 600 als auch in der IDM SUPERBIKE.

Am Ende wird Michael Schulten Gesamt-Dritter, "Waldi" verfehlt nur knapp die Top-Ten und Werner Daemen legt mit seinem 16. Gesamtrang den Grundstein für weitere Erfolge.

 

IDM Supersport

Auch in dieser Klasse sind drei Piloten des alpha Technik van Zon Honda Teams am Start, Werner Daemen sogar als Doppelstarter in Supersport und Superbike. Neben Werner Daemen und Arne Tode ist auch Jesco Günther in den Teamfarben auf der Strecke.

Werner kann seinen Titel leider nicht verteidigen und wird Achter, aber Arne Tode kann in seinem ersten Jahr für das Team den dritten Gesamtrang sichern. Jesco beendet die Saison als Sechster. 

 

2006

eine Rennlady im Team, Meister und Vizemeister bei den Supersportlern

 

IDM SUPERBIKE

 

In der Saison 2006 war das alpha Technik van Zon Honda-Team in der Klasse Superbike mit Michael Schulten und Werner Daemen vertreten. Ebenfalls unter der alpha Technik-Flagge unterwegs, war Nina Prinz, die einzige Dame in der IDM-Superbike. Trotz zahlreicher Ausfälle während der Saison kam Schulten am Ende auf den 4. Gesamtplatz. Teamkollege Werner Daemen schlug sich in seinem ersten Superbike-Jahr wacker, und konnte einige Podiumsplätze für sich verbuchen. Am Ende Gesamtrang 8 für den Belgier. Nina Prinz´s Saison in der höchsten Klasse der IDM war wegen Sponsoren-Probleme zeitweise unterbrochen, und konnte deshalb nur selten Ihr Potential auf der Rennstrecke zeigen.

 

IDM Supersport

 

In der Klasse der IDM Supersport waren wie schon 2005 Arne Tode und Jesco Günther für alpha Technik am Start. Arne Tode startete mit voller Punktzahl in die Saison 2006, und daran sollte sich auch im Lauf der Saison nichts ändern. Bereits vor Ablauf der Saison konnte sich Arne den Meistertitel sichern. Das zweite schnelle Pferd im alpha-Stall, Jesco Günther, kam nach einer grandiosen Saison auf Platz 3. Er musste sich mit lediglich 10 Zählern Rückstand auf den Zweitplatzierten geschlagen geben.

2007

viele Podiumsplätze, am Ende Gesamtrang 2 für "KBA"

 

IDM SUPERBIKE

In der stärksten IDM-Klasse, den Superbikes, gingen 2007 der Norweger Kai-Børre Andersen und der Belgier Werner Daemen an den Start.

Beide Fahrer starteten mit großen Ambitionen in die Rennsaison 2007. Werner Daemen, der sich bereits im vorigen Jahr in der SUPERBIKE-Klasse etablieren konnte, machte sich auf um zahlreiche Podiums-Plätze zu erkämpfen und wurde nicht enttäuscht. Mit einem tollen 5. Platz in der Gesamtwertung zeigte er, dass er zu den besten Fahrern im Feld gehört.

Ebenfalls ein Auge auf die ersten Plätze geworfen hatte der Neuzugang Kai-Børre Andersen. Er kam aus der Superbike-WM und sorgte gleich im ersten Rennen für Furore. Der „ewige Zweite“ konnte zwar in der gesamten Saison keinen Sieg erringen, sicherte sich jedoch mit immer konstanten Rennen den zweiten Gesamtplatz.

2008

Vorbereitung des Umstiegs auf die internationale Bühne

 

Im Rennsport-Jahr 2008 stellte alpha Technik kein Team in der IDM-Rennserie. Trotzdem beteiligt sich alpha Technik aktiv am Rennsport, z.B. in Form des Pirelli Reifendienstes oder des Bitubo Race Service. Beide Einrichtungen betreuten während der kompletten Saison 2008 die Starter im Fahrerlager.

 

Ein großes Projekt wirft seine Schatten voraus - der Einstieg von BMW Motorrad Motorsport mit der komplett neuentwickelten S1000RR in die Superbike Weltmeisterschaft.

In enger Kooperation mit BMW Motorrad Motorsport wird eine komplette Infrastruktur neu installiert. Mit der Durchführung des Rennbetriebes beauftragt, wird ein neues Unternehmen, die alpha Racing GmbH & Co KG ins Leben gerufen. Bereits im Oktober 2007 beginnt der Neubau des alpha Racing Competence Centers ganz in de Nähe von alpha Technik. Bereits im April 2008 ist die erste Halle bezugsfertig, das Team nimmt langsam konkrete Formen an und nimmt die Aufgabe konkret in Angriff. 

 

2009 IDM

4 Piloten auf der brandneuen BMW S1000RR

 

IDM SUPERBIKE

In der Rennsaison 2009 ist alpha Technik wieder aktiv in der IDM. Mit 4 Piloten auf der brandneuen S1000RR geht ein komplett neu formiertes Team in der Klasse IDM SUPERBIKE an den Start. 

Werner Daemen, seit einigen Jahren Stammpilot von alpha Technik, und Julian Mazuecos, bereits in der Endurance Weltmeisterschaft erfolgreich, werden in der IDM SUPERBIKE um den Titel kämpfen.

Mit dabei sind auch die beiden Nachwuchsfahrer Filip Altendorfer, dem letztjährigen Gewinner des Yamaha R6-Dunlop-Cups, und Toni Wirsing, nach dem Umstieg aus der IDM 125 und einem Zwischenengagement in der 250er Weltmeisterschaft Ihre Premierensaison auf einem Superbike absolvieren. 

2009 IDM - Rückblick

Fantastisches IDM Debüt

Neben dem Superbike-WM-Werksteam sorgten die engagierten IDM-Fahrer, Techniker, Mechaniker und treue Fans bei verschiedenen Rennen auf nationaler Ebene für Erfolge der S 1000 RR. Für 2009 ist vor allem die erste Teilnahme an der IDM Superbike-Meisterschaft zu nennen, bei der sich der belgische Fahrer Werner Daemen den dritten Platz in der Gesamtwertung sicherte.

 

Das große Talent Daemen holte mit der BMW S 1000 RR auf dem Weg zum 3. Platz in der Meisterschaft zwei Rennsiege und vier Podiumsplätze – ein überragendes Ergebnis in ihrer ersten Saison bei dieser hart umkämpften Rennserie, die Deutschlands wichtigste Motorradmeisterschaft und eine der konkurrenzstärksten inländischen Rennserien der Welt ist.

2009 WSBK - Rückblick

 

Die Superbike-Weltmeisterschaft 2009 versprach spannender zu werden als je zuvor, besonders weil BMW Motorrad Motorsport sein Debüt in der Rennserie mit der stärksten Konkurrenz gab und gegen nicht weniger als sechs andere Hersteller, vier Japaner und zwei Europäer, antrat. Obwohl BMW Motorrad auf eine sehr lange Motorsportgeschichte zurückblicken kann, waren seine Rennpiloten bei der Superbike-Weltmeisterschaft 2009 die ‚neuen Jungs’. Die Entscheidung von BMW, an dieser Rennserie einzusteigen, fiel zweifellos in eine der härtesten und konkurrenzstärksten Phasen ihrer 21-jährigen Geschichte:

 

Nach den 14 Läufen und 28 Rennen in den vergangenen acht Monaten auf Rennstrecken in aller Welt ist das Team von BMW Motorrad Motorsport mehr als zufrieden mit seinem ersten Superbike-Weltmeisterschaftsjahr und freut sich schon jetzt auf 2010. Dem Team war immer klar, dass dieses Jahr hart werden würde. Doch Troy, Ruben und das ganze Team schlugen sich bei ihrem Debüt besser, als viele erwartet hatten. Immerhin errangen sie 17 Top-Ten-Plätze.

 

Das Schlusswort hat Berti Hauser, Teamchef von BMW Motorrad Motorsport, der eines der aus seiner Sicht aufregendsten Jahre seines Lebens Revue passieren lässt:

 

„Die Saison war lang und hart, aber die Zeit ist trotzdem sehr schnell herumgegangen. Ich bin überrascht, dass sie jetzt schon zu Ende ist. Es war eine tolle Erfahrung. Wir haben 17 Top-Ten-Platzierungen erreicht. Da kann man wohl mit Recht sagen: ‚Mission erfüllt’. Wir haben Höhen und Tiefen erlebt und die Podiumsplätze manchmal nur knapp verpasst, was für das Potenzial des Motorrads spricht. Wir wissen, dass wir in einigen Bereichen zulegen müssen. Ich kann Ihnen versichern, dass dies bis zum nächsten Saisonstart geschehen sein wird.“

„Das war unser Rookie-Jahr. Ich finde, dass das ganze Team glücklich und stolz auf diese erste Saison sein kann. Ich möchte gerne Troy, Ruben, allen Mechanikern, Technikern, InFront, Pirelli, allen Mitarbeitern hinter den Kulissen und allen unseren Sponsoren für ihre harte Arbeit und tatkräftige Unterstützung in einer fantastischen ersten Saison danken. Danken möchte ich auch allen Rivalen, die uns das Leben schwer machten und uns zwangen, noch härter zu arbeiten und uns kontinuierlich zu verbessern. Wir hoffen, sie im nächsten Jahr alle wiederzusehen!“

 

Jeder Hersteller, der neu in diese Rennserie einsteigt, weiß, dass er eine harte Zeit vor sich hat. Auch BMW machte sich keinerlei Illusionen über die Herausforderungen, die zu bewältigen waren. BMW nahm aber an der Superbike-Weltmeisterschaft teil, weil sie Fans und Kunden die Möglichkeit bietet, sich mit der Marke und den Motorrädern zu identifizieren. In Kürze wird das mit Spannung erwartete Straßenbike BMW S 1000 RR an die Kunden ausgeliefert, von dem das Werksrennmotorrad abgeleitet ist. Seine Markteinführung hat lange auf sich warten lassen, aber das Warten wird sich zweifellos lohnen.

2010 IDM Jahresrückblick

Im zweiten Jahr auf der BMW S 1000 RR lief es für das alpha Technik - Van Zon - BMW Team noch besser als im Premierenjahr 2009.

 

Wo sich das Team im Jahr 2009 noch um vier Fahrer kümmerte, konzentrierte man sich in der Saison 2010 auf nur noch zwei Fahrer. Mit von der Partie waren der erfahrene und langjährige alpha Technik Pilot Werner Damen (B) sowie Barry Veneman (NL), welcher aus der Supersport WM zum IDM-Team nach Stephanskirchen wechselte.

 

Nach verheißungsvollem Start auf dem EuroSpeedway Lausitz (Platz 3 für Veneman) erlebte das Team einige Höhen und Tiefen, kämpfte jedoch immer mit den anderen Top-Teams an der Spitze. Ein Höhepunkt war wie schon im letzten Jahr das Meeting auf dem Salzburgring. Die beiden "Heimrennen" auf dem Highspeed-Kurs konnte der Belgier Werner Damen mit einem Doppelsieg auf seinem Punktekonto verbuchen. Ein weiteres Highlight war das Renn-Wochenende in Assen, bei dem Barry Veneman zwei mal 25 Punkte einheimsen konnte. Im ersten Rennen musste Barry sich zwar Gaststarter Max Neukichner geschlagen geben, dieser war allerdings nicht Punktberechtigt. Rennen zwei konnte Barry dann klar für sich entscheiden und stand somit in der Saison 2010 das erste mal ganz oben auf dem Siegerpodest.

 

Vor dem letzten Wochenende auf dem Hockenheimring standen die Entscheidungen sowohl in der Fahrer- wie auch in der Markenwertung noch aus. Mit Werner Daemen hoffte man noch den Fahrer-Titel zu erlangen und mit BMW wollte man sich die Markenwertung sichern. Beide Ziele blieben leider unerreicht, in der Fahrerwertung musste man sich dem ehemaligen SBK WM Fahrer Karl Muggeridge geschlagen geben, und den KTM-Fahrern gelang mit einer tollen Leistung noch der Sprung an die Spitze der Hersteller-Wertung. Am Ende beschloss man die Saison mit dem zweiten Gesamtrang für Werner Damen und dem fünten Rang für Barry Veneman, mit BMW belegte man den zweiten Rang in der Herstellerwertung.

 

«Wir haben uns nach dem Premierenjahr 2009 eindeutig verbessert», wussten auch die Teambesitzer Josef Hofmann und Josef Meier. «Im Vorjahr waren wir in der  Meisterschaft und in der Markenwertung auf dem jeweils dritten Rang. In beiden Kategorien ging es jeweils einen Platz nach vorne.»

2010 WSBK - Rückblick

 

Die Debütsaison 2009 war als Lehrjahr ausgelegt, für die Saison 2010 steckt sich das Team nun neue Ziele. Die junge Mannschaft will in der Superbike-Welt­meisterschaft mit Troy Corser und Ruben Xaus im Kampf um die vorderen Plätze mitmischen. Konkret bedeutet dies: BMW Motorrad Motorsport will 2010 erstmals auf dem Podium stehen. Und dieses Ziel wird bereits am fünften Rennwochenende der Saison in Monza erreicht: Corser wird Dritter. Eine weitere Podestplatzierung feiert das Team mit Corser in Misano, wo der Australier zudem die erste Poleposition für BMW Motorrad Motorsport holt. Diese Erfolge stellen das Potenzial der BMW S 1000 RR eindrucksvoll unter Beweis. Insgesamt sammeln Corser und Xaus 201 Punkte, 60 mehr als im Jahr zuvor.

Auch in anderen internationalen und nati­onalen Serien feiern BMW Fahrer Erfolge, allen voran Ayrton Badovini. Der Italiener ist der dominierende Mann im FIM Superstock 1000 Cup und gewinnt neun der zehn Sai­sonrennen. Den Titel kann er sich bereits im siebten Lauf vorzeitig sichern. In nationalen Meisterschaften können Fahrer der BMW S 1000 RR insgesamt 13 Titel gewinnen – eine beeindruckende Bilanz.

 

2011 IDM Jahresrückblick

Bewährtes Bike mit neuer Teamformation


In der dritten Rennsaison auf der BMW S1000RR kommt mit dem Schweizer Werkzeughersteller „Kraftwerk“ ein neuer Teampartner und mit dem Schweizer Rennfahrer „Marc Wildisen“ ein neuer Pilot ins Team. Erster Fahrer sollte weiterhin der bewährte Stammpilot Werner Daemen sein. Doch noch während der Saisonvorbereitungen wechselte der erfolgreiche Belgier in die Position des Teammanagers und vermachte seinen Platz dem ehrgeizigen Australier Damian Cudlin, der in 2010 als IDM-Supersport-Meister hervorging.

Zu den ersten Rennen der Saison tauchte ein weiteres Fahrergesicht im Team „alpha Technik – Van Zon – Kraftwerk – BMW“ auf. Markus Reiterberger, ein junger Bayer aus der Nähe des Teamstandortes stammend und amtierender R6-Cup-Gewinner, ersetzte den verletzten Marc Wildisen. Beide Fahrer gaben ein absolut zufriedenstellendes Saisondebüt.

Damian Cudlin etablierte sich in der Superbike-Klasse recht schnell, landete in der Saison insgesamt 5x auf dem Podest und hielt sich mit zahlreichen 4. Plätzen immer in Lauerstellung zur Spitze. Somit reiste „Damo“ auf dem dritten Gesamtrang liegend zum Finale nach Hockenheim, versuchte den Vizetitel zu erzielen, doch unglückliche Umstände an diesem Rennwochenende ermöglichten in der Endabrechnung dann nur den 4. Platz.
Marc Wildisen hatte trotz seiner krankheitsbedingten Rennpausen viel Spaß mit der leistungsstarken BMW und Markus Reiterberger konnte sein Saison-Engagement im FIM Superstock-1000-Cup mit seinen IDM-Gaststarts optimal ergänzen und wertvolle Rennkilometer auf seinem neuen Einsatzmotorrad sammeln.

Dass die S 1000 RR das zurzeit erfolgreichste Superbike auf dem Markt ist, unterstreicht die durch BMW gewonnene Markenmeisterschaft.

Werner Daemen absolvierte in 2011 zwar keine Rennen mehr, man konnte ihn aber ab und an in den Trainings zum Bestimmen der Reifenwahl mit seiner Startnummer 2 auf der Strecke wahrnehmen. Mitte August stürzte der sympathische Belgier im Training zur Langstrecken-WM so schwer, dass er seine aktive Rennfahrerkarriere mit der Saison 2011 beendet. Er bleibt dem Rennzirkus weiterhin als Teammanager erhalten.

Team- und Geschäftsinhaber Josef Hofmann und Josef Meier blicken auf ein weiteres bedeutendes Engagement ihrer Unternehmen alpha Technik und alpha Racing in der IDM zurück!


2011 WSBK - Rückblick

Für sein drittes Jahr in der Superbike-WM verstärkt sich BMW Motorrad Motorsport mit einem jungen, ambitionierten Fahrer: Leon Haslam (GBR) wird neuer Teamkollege von Routinier Troy Corser. Die Saison 2011 beginnt dann auch mit einem Paukenschlag. Beim Auftakt in Phillip Island fährt Haslam in seinem ersten Rennen auf der BMW S 1000 RR als Dritter gleich auf das Podest.

Die Mannschaft mischt immer wieder im Kampf um die vordersten Plätze mit, und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis der lang ersehnte erste Sieg gefeiert werden kann. Doch es gibt auch immer wieder Rück­schläge, die diesen Triumph verhindern. Insgesamt fährt Haslam noch zwei weitere Male auf das Podest. Einen besonders her­ben Rückschlag muss Corser hinnehmen: Der Australier bricht sich bei einem Sturz im Motorland Aragón den linken Arm und muss mehrere Wochen pausieren. Nach der Saison beendet der zweimalige Weltmeister seine lange und erfolgreiche Karriere.

Den ersten Sieg der RR in einem WM-Lauf kann BMW Motorrad 2011 aber dennoch feiern: Das Team BMW Motorrad France 99 siegt im Rahmen der Langstrecken- Weltmeisterschaft im spanischen Albacete. Später sorgt die Mannschaft auch für die erste WM-Führung der BMW S 1000 RR. Am Ende einer spannenden Langstrecken­saison wird das Team nur knapp geschlagen Gesamtzweiter. Auch in anderen internati­onalen und nationalen Serien sammeln die BMW Fahrer Erfolge, darunter zahlreiche weitere nationale Titel.


2012 WSBK - Rückblick

Auf der Siegerstraße: Das Team BMW Motorrad Motorsports blickt auf seine bislang erfolgreichste Saison in der FIM Superbike-Weltmeisterschaft zurück.

 

München/Stephanskirchen, 11. Oktober 2012. Mit den Rennen in Magny-Cours (FRA) ging am vergangenen Wochenende die FIM Superbike-Weltmeisterschaft 2012 zu Ende. 14 Runden in elf verschiedenen Ländern wurden absolviert, und das Team BMW Motorrad Motorsport kann mehr als zufrieden auf die Saison zurückblicken. Denn es war ein Jahr voller Höhepunkte und Meilensteine. Das Team hat die gesetzten Ziele erreicht, die da lauteten, die Lücke zur absoluten Spitze zu schließen und im Kampf um die Weltmeisterschaft ein Wort mitzureden. Die Mannschaft etablierte sich als Spitzenteam und kämpfte bis zum allerletzten Rennen sowohl um den Fahrer- als auch um den Herstellertitel.

 

Die Werksfahrer Marco Melandri (ITA) und Leon Haslam (GBR) haben mit ihren BMW S 1000 RRs sechs Siege, insgesamt 16 Podiumsplatzierungen und fünf schnellste Rennrunden eingefahren. Damit war es bisher die mit Abstand erfolgreichste Saison des Teams in der Superbike-Weltmeisterschaft. In der Fahrerwertung belegte Marco den dritten Gesamtrang, das bislang beste Ergebnis eines BMW Fahrers in diesem Klassement. Sein Rückstand auf Sieger Max Biaggi (ITA) betrug am Ende 29 Punkte. In der Herstellerwertung holten das Team BMW Motorrad Motorsport und das BMW Motorrad Italia GoldBet SBK Team mit den Fahrern Michel Fabrizio und Ayrton Badovini (beide ITA) für BMW Motorrad den zweiten Gesamtrang, 23,5 Punkte hinter Sieger Aprilia. Damit schnitt der deutsche Hersteller so gut ab wie noch nie seit dem Einstieg in die Serie.

 

Bereits der Saisonauftakt Ende Februar auf Phillip Island (AUS) verlief erfolgreich: Marco belegte in seinem allerersten Rennen auf der RR auf Anhieb Rang zwei. Bei der nächsten Runde in Imola (ITA) sorgte Leon mit dritten Plätzen in beiden Rennen für das erste Zweifachpodium von BMW Motorrad in der Serie. Den nächsten Meilenstein gab es beim ersten Lauf zur fünften Runde in Donington (GBR) zu feiern: Marco als Sieger und Leon als Zweiter verhalfen BMW Motorrad nicht nur zum ersten Triumph in der Superbike-Weltmeisterschaft, sondern gleich zum ersten Doppelsieg.

 

In den folgenden Rennen setzte das Team BMW Motorrad Motorsport den Weg an die Spitze fort und fuhr weitere Siege und Podiumsplätze ein. Das nächste Highlight gab es im Juli beim Tschechien-Gastspiel in Brünn. Dort übernahm BMW Motorrad erstmals die Führung in der Superbike-WM und gewann erstmals beide Läufe einer Weltmeisterschaftsrunde: Marco siegte auf seiner RR in beiden Rennen. Zwei Rennwochenenden später, beim Russland-Debüt der Serie auf dem „Moscow Raceway“, setzte sich Marco zudem mit seinem sechsten Saisonsieg an die Spitze der Fahrerwertung. Dies war ein weiterer Meilenstein, da in Marco erstmals ein BMW Fahrer dieses Klassement anführte.

 

Mit BMW Motorrad als Spitzenreiter in beiden Weltmeisterschaften begann der spannende Endspurt der Saison. Doch im Rennsport gibt es nicht nur Höhepunkte, sondern auch Rückschläge, eine Tatsache, die BMW Motorrad ebenfalls zu spüren bekam. Zwei unglückliche Rennsonntage mit Stürzen und Schwierigkeiten am Nürburgring (GER) und in Portimão (POR) kosteten in beiden Wertungen die Führung. Dennoch blieb die gesamte Mannschaft konzentriert und entschlossen, beim Saisonfinale in Magny-Cours noch einmal Spitzenplätze zu holen. Dieser Erfolgswille wurde mit einem weiteren zweiten Rang von Marco auf dem Podium belohnt – obwohl dieser mit zwei gebrochenen Rippen angetreten war.

 

„Es war ein großartiges Jahr, in dem wir so viele tolle Momente erlebt haben“, resümiert BMW Motorrad Motorsport Direktor Bernhard Gobmeier. „Als wir im Februar zum Saisonauftakt nach Australien aufgebrochen sind, haben wir gehofft, dass sich die harte Arbeit im Winter und die Weiterentwicklungen an der damals neuen RR in Form von guten Ergebnissen auszahlen würden. Wenn ich nun zurückblicke, muss ich zugeben, dass unsere Erfolge unsere Erwartungen in gewisser Weise sogar übertroffen haben. Unser Ziel war es, uns schrittweise weiter zu steigern, Rennen zu gewinnen und eine Chance auf den Titel zu haben. Dass wir sechs Siege und so viele Podiumsplatzierungen feiern konnten, ist für alle bei BMW Motorrad ein wahr gewordener Traum. Natürlich haben wir nicht nur Glücksmomente, sondern auch Rückschläge erlebt. Doch wir haben niemals aufgeben. Selbst in schwierigen Zeiten ist jedes einzelne Teammitglied fokussiert geblieben und hat noch härter gearbeitet, um auf die Siegerstraße zurückzukommen. Dieser Einsatz war einer der Schlüssel zu unserem Erfolg. Ich möchte der gesamten BMW Motorrad Familie großen Dank aussprechen – den beiden Werksfahrern Marco und Leon und ihren Crews sowie allen, die an der Rennstrecke und hinter den Kulissen in München und Stephanskirchen so hart gearbeitet haben. Ein Dank geht auch an das BMW Motorrad Italia GoldBet SBK Team mit seinen Fahrern Michel und Ayrton, die ebenfalls wichtige Punkte für die Herstellerwertung gesammelt haben. Jeder einzelne Mitarbeiter hat Anteil daran, dass dies die bisher mit Abstand erfolgreichste Saison für BMW Motorrad in der Superbike-WM wurde.“


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