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18.02.11

Australien/Phillip Island - Vorschau

Kategorie: World Superbike (WSBK)

Von: (c) BMW (02/2011)

Von 25. bis 27. Februar 2011 findet das 1. von insgesamt 13. WM-Rennwochenenden statt!

München/Stephanskirchen. Bald wird wieder Gas gegeben: Am letzten Februar-Wochenende (25. bis 27. Februar) startet die FIM Superbike-Weltmeisterschaft auf Phillip Island (AUS) in die Saison 2011. Zuvor bereiten sich die Teams am 21. und 22. Februar an gleicher Stelle mit offiziellen Testfahrten auf den Auftakt vor. Auf dem Phillip Island Circuit, 120 Kilometer südöstlich von Melbourne gelegen, tritt das Team BMW Motorrad Motorsport zum ersten Mal in diesem Jahr beim direkten Vergleich mit seinen Mitbewerbern an.

 

Der zweimalige Superbike-Weltmeister Troy Corser (AUS) startet mit seinem Heimlauf auf Phillip Island in seine dritte Saison im Team BMW Motorrad Motorsport. Sein neuer Teamkollege ist der amtierende Vizeweltmeister Leon Haslam (GBR). Die beiden haben mit ihren weiter entwickelten BMW S 1000 RR in diesem Jahr bereits auf den australischen Rennstrecken in Eastern Creek und Phillip Island getestet. Dabei haben sie insgesamt 2.543 Kilometer abgespult.

 


Bei den Tests zeigte sich, dass die intensive Arbeit, die das Team im Winter an den Standorten in Stephanskirchen und München geleistet hat, Früchte trägt. Troy und Leon konnten mit viel versprechende Ergebnisse erzielen.

 


Optimiert wurde im Winter auch die Führungsstruktur von BMW Motorrad Motorsport. Bernhard Gobmeier leitet als Motorsport Direktor die Geschicke der Mannschaft. Rainer Bäumel übernahm die neu geschaffene Funktion des Rennleiters. Neuer Entwicklungsleiter ist Stephan Fischer, Josef Hoffmann leitet den Standort in Stephanskirchen.

 


Das Team, das 2010 seine erste Poleposition und seine ersten Podiumsplätze holen konnte, steckt sich für seine dritte Saison in der FIM Superbike-Weltmeisterschaft noch höhere Ziele: 2011 sollen die ersten Siege errungen werden.


Troy Corser:
„Ich freue mich, dass es endlich wieder los geht.  Nach unserem letzten Test in Europa habe ich Weihnachten und Silvester mit meiner Familie in Großbritannien verbracht. Danach bin ich direkt nach Australien gereist, um mich körperlich und mental auf die Wintertests und auf Phillip Island vorzubereiten. Ich habe fast jeden Tag trainiert, aber auch Golfrunden mit meinen Freunden und Motorradtouren mit der Serienversion der BMW S 1000 RR standen auf meinem Programm. Somit war ich gut gerüstet für die Wintertests, mit denen ich bisher sehr zufrieden bin.

 


Phillip Island ist für mich immer noch mein Heimrennen. Viele meiner Verwandten, Freunde, Sponsoren und Fans kommen speziell zu diesem Rennen. Für sie ist es die einzige Möglichkeit, mich live in Aktion zu sehen. Das ist das Rennen, auf das ich mich immer besonders freue und das ich unbedingt gewinnen möchte.

 


Ich halte Phillip Island für eine der besten Strecken im Kalender, denn der Kurs hat ein einmaliges Layout. Er ist sehr flüssig, und es macht großen Spaß, dort zu fahren. Es ist eine sehr sichere Strecke, auf der es immer enge und tolle Rennen gibt. Wir haben dort im vergangenen Jahr eines der besten Ergebnisse der ganzen Saison geholt. Ich hoffe, dass wir das in diesem Jahr noch steigern können.“

 


Leon Haslam:
„Der Winter ist für jeden Fahrer immer lang, und wir freuen uns alle auf Australien. Das ist eine meiner Lieblingsstrecken. Ich bin schon seit Januar in Australien. Nach den Wintertests habe ich mit meinem Trainer in der Nähe von Brisbane intensiv an meiner Fitness gearbeitet. Zwei Wochen Training bei heißem Wetter - das war für mich ideal, um mich auf die Rennwoche vorzubereiten.

 


Nach den Wintertests bin ich davon überzeugt, dass wir beim ersten Rennen konkurrenzfähig sind. Und das gibt uns jeden Grund, uns nicht nur auf Australien, sondern auf die gesamte Saison zu freuen. Wir werden sehen, wo wir uns im Vergleich mit den Wettbewerbern noch steigern müssen. Doch von der Geschwindigkeit her sind wir schon gut aufgestellt. In Phillip Island wird deshalb das Wichtigste sein, von der ersten Session bis zur letzten Runde des Rennens konstant zu sein. Wenn uns das gelingt, dann werden wir ein gutes Ergebnis holen.

 

Es ist toll, dass ich nun ein Teil des Projekts von BMW Motorrad Motorsport bin. Und mein Ziel ist klar:

"Ich muss gewinnen. Das ist auch das Ziel des Teams. Und ich bin sicher, dass BMW Motorrad alles versuchen wird, damit wir das schaffen.“

 

Bernhard Gobmeier, BMW Motorrad Motorsport Direktor:
„Voller Spannung und Vorfreude gehen wir in das erste Rennwochenende des Jahres. Das Team selbst geht neu formiert in die dritte Saison: Wir haben einen neuen Fahrer, und wir haben uns sowohl auf der technischen als auch auf der personellen Seite verstärkt. Wir sind besser vorbereitet als je zuvor, das gesamte Team hat in den vergangenen Monaten extrem hart gearbeitet. Bereits im vergangenen Jahr konnten wir zwei Mal auf das Podium fahren. Unser ehrgeiziges Ziel für das Jahr 2011 ist es, die ersten Siege einzufahren.


Im vergangenen Jahr konnte Troy in Australien in beiden Rennen Top-Ten-Platzierungen einfahren. Wir hoffen, dass uns auch in der dritten Saison ein guter Auftakt gelingt.“

 


Hintergrund:  
Der „Phillip Island Circuit“ liegt auf der gleichnamigen Insel im australischen Bundesstaat Victoria, rund 120 Kilometer südöstlich von Melbourne. Die Insel ist über eine 600 Meter lange Brücke direkt mit dem Festland verbunden. Die Rennstrecke selbst wurde 1956 direkt an der Küste errichtet. Seitdem wurde der Kurs mehrfach umgebaut. Die FIM Superbike-Weltmeisterschaft gastiert mit Ausnahme von 1993 seit 1990 jährlich auf Phillip Island. Inzwischen findet dort traditionell der Saisonauftakt statt.

 


Für BMW Werksfahrer Troy Corser ist Phillip Island nicht nur die Heimstrecke, sondern auch ein Kurs, mit dem er besondere Erinnerungen verbindet. 1996 feierte er dort vor heimischem Publikum seinen ersten Titel in der Superbike-WM. Mit sieben Siegen führt Troy außerdem die ewige Bestenliste in Phillip Island an, und er hält seit dem Jahr 2007 den Rundenrekord. Sein Teamkollege Leon Haslam holte dort 2010 seine erste Poleposition und seinen ersten Sieg in der Superbike-WM.

 


Zu den besonderen Eigenheiten der Rennstrecke gehören große Höhenunterschiede und vom Meer einfallende Windböen. Für eine schnelle Runde ist vor allem die letzte Kurve, die im vierten Gang gefahren wird, von zentraler Bedeutung. Denn die Fahrer müssen versuchen, ein zu starkes Durchdrehen der Reifen zu vermeiden und viel Geschwindigkeit mit auf die „Gardner Straight“ zu nehmen. Eine weitere Schlüsselstelle ist die „Doohan Corner“, in der man eine ideale Linie hinaus auf die anspruchsvolle „Southern Loop“ finden muss. Danach geht es auf der „Bass Strait“ bergab in Richtung „Honda“, der ersten und äußerst wichtigen Haarnadel der Strecke.



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