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14.12.12

Startschuss in die Saison 2013

Kategorie: alpha Racing

VAN ZON BMW TEAM und VAN ZON ALPHA TECHNIK HERPIGNY RACING

Für das IDM Superbike Team der Motorsportschule Zolder ist eine verrückte Saison zu Ende gegangen, welche mit dem Titelgewinn durch Erwan Nigon gekrönt wurde. Doch die Verhandlungen und Gespräche in Sachen Zukunft hatten schon lange vor dem letzten Rennen begonnen. Und wie immer haben es Werner und Hans geschafft, für die kommenden Saison ein Team der Extraklasse auf die Beine zu stellen, welches bereit ist, um zwei verschiedene Titel in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft zu kämpfen.

«Mein erste Aufgabe war es natürlich», schildert Werner Daemen, «Erwan Nigon in unserem Team zu halten. Denn trotz unseres Titels hatte sich unser Reifenpartner Michelin entschieden, sein Engagement in der IDM nicht fortzuführen. Und Erwan war über eine lange Zeit mit Michelin verbunden, daher war es gar nicht einfach, ihn zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen. Nach der Einigung mit unserem neuen Reifenpartner Pirelli war es für Erwan keine leichte Entscheidung. Doch er entschied sich, weiter mit unserem Team zusammen zu arbeiten und erneut um den Superbike-Titel zu kämpfen.» .
«Ich freue mich über meinen Entschluss», versichert Erwan Nigon. «Ich fühle mich im Team rund um Werner Daemen sehr wohl und als Teamchef ist er in der Lage, genau zu wissen, was ein Fahrer denkt und was man braucht, um sich auf dem Motorrad gut zu fühlen. Und glaubt mir, ich habe schon andere Situationen erlebt. Pirelli ist für mich ein neuer Partner, aber ich habe vollstes Vertrauen, dass sie uns mit dem besten Material versorgen werden. Ich glaube auch, dass der Wechsel in der Superbike-Weltmeisterschaft auf 17-Zoll-Räder einen Vorteil für uns bringen wird.»

Neuzugang im Van Zon BMW Team ist der talentierte Deutsche Markus Reiterberger. In der abgelaufenen Saison war der Teenager, unterstützt von alpha Technik, in der Superstock-Europameisterschaft am Start und belegte im Gesamtergebnis den sechsten Platz. «Ich beobachte die Entwicklung von Markus schon eine ganze Weile», verrät Werner Daemen. «Ich glaube an ihn. Zurzeit ist er der einzige deutsche Pilot unter 20, aus dem eines Tages mal ein ganz Großer werden kann. Ausserdem ist ein solch junges Talent auch eine tolle Sache für einen deutschen Hersteller wie BMW. Markus hat bereits bewiesen, dass er in einer Top-Klasse wie der IDM bestehen kann.»

«Ich bin total glücklich», freut sich Markus Reiterberger. «Mehr kann ich gar nicht sagen. Im nächsten Jahr werde ich mit einem Top-Team in einer Top-Klasse neben dem aktuellen Meister fahren. Es liegt alleine an mir, zu zeigen, dass ich das kann. Keiner erwartet von mir, direkt im nächsten Jahr um den Titel zu kämpfen. Aber ein paar Mal aufs Podium würde ich schon gerne fahren.»

Der dritte auf der IDM-Liste ist der Niederländer und erwiesene Pirelli-Experte Arie Vos, der schon in diesem Jahr bei der Mannschaft des Teams Van Zon BMW mit an Bord war. «Ich habe immer an Arie geglaubt», versichert Daemen. «Sogar als er selbst das Vertrauen in sich verloren hatte. Durch eine schwerwiegende Verletzung, die er sich im Frühjahr bei Testfahrten in Spanien zugezogen hatte, hatte er einen schweren Start in die Saison. Darüber hinaus hatte er das ganze Jahr Schwierigkeiten mit den Michelin-Reifen. Aber jetzt ist er zurück auf Pirelli, jetzt gibt es keine Entschuldigungen mehr. Er hat gezeigt, dass er es noch drauf hat, als er in Zolder ein Rennen der Niederlande mit seiner BWM und mit Pirelli-Reifen gewinnen konnte.»
«Ich bin froh, dass mir Werner und Hans noch eine Chance geben», bestätigt Arie Vos, «damit ich im nächsten Jahr beweisen kann, dass ich ein Sieger bin. Diese Saison war nicht so berauschend, aber nächstes Jahr will ich zeigen, wer Arie Vos wirklich ist. Ich sollte in der Lage sein, aufs IDM-Podest ganz in die Nähe von Erwan zu fahren und am Ende will ich unter den Top-Fünf landen.

In der IDM-Saison 2013 wird eine neue Klasse an den Start gehen. Die IDM Superstock. Diese Klasse soll jungen Fahrern, die aus der IDM Supersport oder dem Yamaha-Cup aufsteigen möchten, die Möglichkeit dazu geben. Auch das Team Van Zon BMW wird bei dieser Klasse dabei sein, mit der Unterstützung durch die Team-Struktur von Gaëtan Herpigny. Das wird für den belgischen Händler, der 2012 gemeinsam mit dem Team von Rico Penzkofer Weltmeister in der Langstrecken-Weltmeisterschaft geworden war, eine ganz neue Herausforderung. «Ich habe immer davon geträumt, in einer internationalen Serie mitzumischen», schildert Herpigny. «Dieses Jahr haben wir den BMEC-Titel in Belgien gewonnen und sind belgischer Superbikemeister geworden. Und wir haben den WM-Titel in der Langstrecke geholt. Schön, sehr schön sogar. Aber wir wollen mehr und mehr bedeutet für mich der IDM-Titel.»

«Gaëtan ist ein toller Mann, mit dem ich sehr gerne zusammenarbeite», erwidert Daemen. «Ich habe selten einen solch umtriebigen Menschen getroffen. Wir hatten schon immer eine gute Beziehung und nun werden wir zusammenarbeiten. Seine Mannschaft wird unser neues Superstock-Team bilden.» Um die gestellten Ziele zu erreichen, wird das Team nicht wie vermutet weiterhin mit Gregory Fastré zusammenarbeiten, sondern mit einem anderen belgischen Talent: Bastien Mackels.

«Bastien ist ein Rohdiamant», glaubt Daemen. «Er muss noch ein wenig bearbeitet werden, doch er ist das, was wir einen Kämpfer nennen. Er hat alles, was nötig ist. Er ist schnell, sehr schnell. Allerdings auch ein wenig ungeduldig, was nur dann zu einer guten Qualität werden kann, wenn man es in etwas Positives umwandelt. Während des Winters wird er sich auch körperlich auf eine lange und harte Saison vorbereiten. Doch ich denke, sein Trainer Olivier Van Mol wird gut auf ihn Acht geben.»

«Ich schätze, ich war in den letzten Wochen der glücklichste Kerl auf Erden», versichert der Superstock-Pilot. «Ich packe diese Gelegenheit beim Schopf und will alles dafür tun, dass es Gaëtan, Werner und Hans nicht bereuen werden, mir diese Chance gegeben zu haben. Ausserdem werde ich im Jahr 2013 das Gesicht der wallonische Motorsport-Schule in Zolder sein.»

Mit vier Fahrern an den Start zu gehen, stellt eine grosse Herausforderung dar, die es zu bewältigen gilt. «In der Tat ist das eine Herausforderung», weiss auch Hans Van De Ven. «Das IDM-Team ist wieder Werners Aufgabe, welche er brillant erledigt. Wir beide verstehen uns gegenseitig und benötigen nur wenige Wort, um uns zu verständigen. Was uns wiederum in die Lage versetzt hat, alle Herausforderung zu meistern. Und das wird auch dieses Mal funktionieren, da habe ich keinen Zweifel.

Gemeinsam mit unsren treuen Hauptsponsoren Van Zon, BMW, Motorsportschule Zolder, Remeha, alpha Technik, alpha Racing und Pirelli werden wir aufs Podium fahren.»



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