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26.10.09

Troy Corser: Der Garant für Spannung

Category: alpha Racing

Superpole Portimao / Portugal, 24.10.2009

Kurz vor Ende der Superpole 2 fuhr Troy Corser in die Boxengasse, um der BMW S 1000 RR einen neuen Hinterreifen zu spendieren. Bis dahin lag der Australier ausserhalb der Qualifkationsränge für den Einzug in die Superpole 3. Die Zeit lief und es waren nur noch knappe drei Minuten zu fahren. Der Reifen wurde direkt in der Boxengasse gewechselt. „Er muss wieder raus. Er muss wieder raus“ raunte es durch die Box. Schließlich dauert eine sogenannte Outing-Lap doch um einiges länger als eine freie Runde. Gebannt schauten die Teammitglieder von BMW Motorrad Motorsport auf den Monitor. Sollte Corser die Ziellinie erst nach dem Fallen des schwarz-weiß karierten Tuches passieren, würde die darauffolgende frei Runde nicht mehr gewertet. Doch der zweifache Weltmeister machte es möglich: Nur drei Sekunden bevor die Flagge geschwenkt wurde, überquerte Corser den Zielstrich und hatte damit eine einzige Chance um sich noch für die Superpole 3 zu qualifizieren. Nach exakt 1'43.162 Minuten war es geschafft. Corser sicherte sich mit Platz 6 den Einzug in die Superpole 3. Erleichterung und Applaus in der Box. Schließlich bedeutet der Einzug in die Superpole 3 mindestens einen Startplatz in der zweiten Reihe, da nur die besten acht Fahrer daran teilnehmen. Hier war ihm jedoch weniger Glück beschieden. Nach einem Sturz nahm er zwar die Hatz nach einer guten Zeit wieder auf, konnte sich aber nicht mehr steigern und beendete die Superpole 3 schlussendlich auf dem 8. Platz. Eine gute Ausgangs-
position für die morgigen Rennen.
Für Teamkollege Ruben Xaus war die Jagd auf einen guten Startplatz bereits nach der Superpole 1 zu Ende. Er startet morgen von Platz 19 aus der fünften Startreihe.

Superpole Nummer 11 für Ben Spies: der Amerikaner gewann auf seiner Yamaha erneut die Trophäe für die Pole. Komplettiert wird die erste Startreihe von Shane Byrne, Michel Fabrizio (beide Ducati) und Jonathan Rea (Honda).
WM-Leader Noryuki Haga (Ducati) scheint es hingegen spannend machen zu wollen, wenn auch eher unfreiwillig. Er geht morgen nur von Platz 10 aus in den Kampf um den Titel.

 

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